• Zehntscheune

    Architektin Barbara Collia-Crowell erjklärt den anwesenden Mitgliedern des Gemeinderats die nächsten Arbeiten in der Zehntscheune

    Auch wenn das Friolzheimer Rathaus freitags um 12 seine Pforten schließt, ist meist für seinen Hausherrn noch lange nicht Schluss: So auch am gestrigen Freitag. Am späten Nachmittag stand mit einem Teil des Gemeinderats eine rund zweistündige Besichtigung mit anschließender Bemusterung der Zehntscheune an. Die Arbeiten neigen sich langsam dem Ende zu und so wird es langsam Zeit, sich an die Innengestaltung zu machen. Erste Fragen der Lichtinstalltionen und Möblierung mussten geklärt werden, weswegen das Architektenpaar Crowell ausgerechnet am 1. April in Friolzheims ältestes Gebäude (außer der Kirche) geladen hatte. Doch war der außergewöhnliche Termin kein Aprilscherz, wie mancher Gemeinderat anfänglich vermutete. Die Besichtigung des Gebäudes kam dabei auch nicht zu kurz, in der sich der Friolzheimer Rat davon überzeugen konnte, mit dem Ausbau des Gebäudes die richtigen Entscheidung getroffen zu haben. Besonders der ansprechende Gewölbekeller gefiel. „Das Gebäude wird bockstark!“ entfuhr es meinem Stellvertreter Helmut Jentner. In einigen Köpfen liefen schon die ersten Veranstaltungen ab und Nutzungsideen nahmen Gestalt an. Die Einweihung wird voraussichtlich im Oktober 2011 erfolgen.

    Danach ging es dann in die „Krone“: Immer freitags gegen 20 Uhr trifft sich dort der berühmt-berüchtigte Stammtisch unserer Gemeinde, um die Themen der Woche oder mehr Revue passieren zu lassen. Im letzten Jahr war ich während meines Bürgermeisterwahlkampfs schon einmal vor Ort, dem sollte jetzt eine wahlkampfunabhängige Wiederholung folgen. Dennoch schauten einige ungäubig, als ich zur Tür hereinkam: Auch hier hatten einige einen Aprilscherz vermutet. Die dann folgenden zwei Stunden waren sehr amüsant und es wurde fast kein Thema ausgelassen. Von der Landtagswahl über das evangelische Gemeindehaus, die Zehntscheune, Hundekot, Ehrenbürger, Autobahn und Energiepolitik – nichts wurde ausgelassen. Warum „SPD-Urgestein“ Fitz Merk trotz des Wahlausgangs am Sonntag dennoch nicht zufrieden ist, konnte oder wollte er nicht verraten. Verabschiedet wurde ich neben den Wunsch, die Runde bald erneut zu besuchen, mit der Aussage, sobald ich gegangen wäre, begänne nun der „nicht-öffentliche“ Teil des Stammtischs. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

    Vielen Dank für den netten Abend!

    Dieser Artikel wurde am 02. April 2011 um 11:15 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemeines. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
  • 1 Kommentar

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    1. Apr 4th

      Super Blog, gefaellt mir sehr.

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