Am 27. Februar lud die Gemeinde Frau Şenol und mich zur offiziellen Bewerbervorstellung in unsere Turn- und Festhalle ein. Nachfolgend meine Rede im Wortlaut.
Verehrte Bürgerinnen, liebe Bürger von Friolzheim, ich heiße Michael Seiß, ich bin Ihr Bürgermeister und würde es gerne noch eine Weile bleiben. Acht weitere Jahre, um genau zu sein. Ich kandidiere für die vierte Amtszeit. Und dann ist gut.
Die Welt ist komplizierter geworden. Nervöser. Nahezu unberechenbar. Da können dann Verlässlichkeit und Kontinuität an der Spitze einer Kommune nicht schaden. Für diese Kontinuität als Rathauschef von Friolzheim stehe ich.
Miteinander bringen wir diese kleine, aber feine Gemeinde Schritt für Schritt voran. Das wird uns von vielen Seiten bestätigt. Das wird an immer mehr Stellen sichtbar. Spazieren Sie mit mir am Sonntag, also übermorgen, durch den Ort, dann führe ich Ihnen vor Augen, wie positiv und wo überall sich dieses Friolzheim entwickelt. Wir starten um 14 Uhr am Rathaus.
Vor wenigen Jahren haben wir dieses Rathaus grundlegend saniert. Modernisiert. Seitdem arbeitet Ihre Gemeindeverwaltung noch effizienter. Mit einem Chef, der das Bürgermeisterhandwerk gelernt hat. Sie müssen wissen, meine Damen und Herrn: Öffentliche Verwaltungen sind keine gewöhnlichen Betriebe, sondern sie unterliegen ihren eigenen öffentlich-rechtlichen Gesetzmäßigkeiten. Wie wertvoll und eigentlich unverzichtbar dafür meine jahrelange Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt samt Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg plus mehrjährige Anstellungen in unterschiedlichen Stadtverwaltungen sowie im Landratsamt waren, um eine Kommune mit rund 100 Beschäftigten professionell führen zu können, wird mir jeden Tag auf´s Neue bewusst, wenn ich unser Rathaus betrete und souverän leiten soll.
Ein Rathaus, in dem das Betriebsklima stimmt. Wir sind ein eingespieltes Team und können uns aufeinander verlassen. Hier wird gerne gearbeitet! Und gut! Der vielbeschworene Fachkräftemangel macht auch vor den Kommunalverwaltungen nicht halt und reißt mancherorts empfindliche Lücken in die Personaldecke. Unser Rathaus dagegen ist gut aufgestellt. Unser Kollegium ist qualifiziert und es ist motiviert. Wofür ich allen dankbar bin und auch ein bisschen stolz.
Miteinander haben wir begonnen, Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, mehr und mehr kommunale Dienstleistungen wahlweise auch digital anzubieten, also online, rund um die Uhr. Stichwort eGovernment.
Mutiger als manch andere Gemeinde gehen wir den digitalen Aufbruch an. Nach jahrelanger ehrgeiziger Vorarbeit vor Ort und im Zweckverband Breitband im Enzkreis ist Friolzheim als eine von mehreren Pilotgemeinden ausgewählt worden, was uns Fördermillionen beschert hat, um den großflächigen Aufbau des Glasfasernetzes voranzutreiben. 80 Prozent aller Friolzheimer Haushalte und die hiesigen Betriebe verfügen ab Sommer 2026 über höchst leistungsfähige Datenverbindungen. Zur Beseitigung der verbleibenden grauen Flecken auf der Internet-Versorgungslandkarte sind uns weitere sechs Millionen Euro bewilligt worden.
Unsere zweizügige Grundschule setzt zunehmend digitale Lernmittel ein. Die Wöhr-Stiftung hat schon vor Jahren Grundlagenunterricht am PC ermöglicht. Whiteboards sind jetzt Standard, kürzlich wurden iPads angeschafft. Weil unsere Sommer immer heißer werden, braucht die Schule einen besseren Wärmeschutz. Dafür hat der Gemeinderat am vergangenen Montag die Anschaffung so genannter Raffstores beschlossen. Außen angebrachte, rolloartige Jalousien. Darüber hinaus soll ein Energieberater etwaige weiterreichende Schutzmaßnahmen erwägen.
Der Gemeinderat, das höchste beschließende Organ von Friolzheim. Dieses 15köpfige Gremium mauschelt nicht etwa in politischen Hinterzimmern, nein, es tagt öffentlich und fasst seine Beschlüsse transparent. Besuchen Sie doch mal eine Ratssitzung, immer montags, im Rathaus! Die Bevölkerung wird umfassend informiert und in grundlegende Entscheidungsprozesse aktiv eingebunden. Das war beim Friolzheimer Freizeitkonzept so, bei der Neugestaltung unseres Marktplatzes und auch beim Einstieg in den kommunalen Klimaschutz.
Begleitet von der Pforzheimer Energieberatungsagentur KEEP haben kreative, engagierte Bürgerinnen und Bürger Vorschläge formuliert, konkrete Handlungsoptionen ersonnen. Unsere Bürgersolarberatung war geboren, wo Bürger ehrenamtlich andere Bürger beraten. Eine großartige Sache. Weshalb das Beispiel inzwischen in Nachbargemeinden Schule macht.
Zusammen mit weiteren Kommunen beschäftigen wir jetzt einen Klimaschutzkoordinator. Herr Mehmood wird uns ein wichtiger Ratgeber sein, wenn wir ab 17. März die kommunale Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz angehen. Mit der EnCW aus Calw als strategischem Partner haben wir die Energie Friolzheim GmbH gegründet, um den Ort zunehmend mit regenerativ erzeugter Energie zu versorgen.
Auf unserem Weg zur Klimaneutralität sind wir dem Klimapakt Baden-Württemberg beigetreten. In Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Nordschwarzwald haben wir auf Gemarkung Friolzheim 22 Hektar Potenzialflächen für Photovoltaik identifiziert, großteils auf den Lärmschutzwällen an der A 8. Noch in diesem Jahr beginnen wir, erste Flächen mit Solarpaneelen zu bestücken. Entlang der Autobahn, auf der Grundschule, auf unserer Festhalle, auf dem halben Bauhofdach.
Und wie sieht es mit Windkraft aus? Hier, meine Damen und Herrn, bedarf es in meinen Augen einer grundlegenden Weichenstellung. Weil die Meinungen bisher diametral auseinanderdriften, befürworte ich bei der Frage der Nutzung von Windkraft einen Bürgerentscheid. Dann nämlich wissen Ihre Verwaltung und Ihre Gemeinderäte, woran sie sind.
Derweil geht es in Sachen Elektromobilität munter voran. Elektroautos von deer stehen zur Ausleihe bereit, öffentliche E-Ladesäulen werden aufgestellt, am Rathaus stehen welche und beim Pärkle. Erste kommunale Autos tanken nun Ökostrom. Nur die geliebte Vespa des Bürgermeisters ganz privat, die wird noch eine Weile mit Sprit fahren, da bitte ich vorerst um Nachsicht…
Als Kommune handeln wir nachhaltiger denn je. Damit Friolzheim und der Rest der Welt so lebenswert bleiben, wie sie es bisher waren und sind. In dieser ökologischen Verantwortung stehen wir. Wir sind es uns und den kommenden Generationen schuldig.
Friolzheimer Eltern sehen ihren Nachwuchs hier gerne und gut aufwachsen. Weil wir eine familienfreundliche Kommune sind. Kontinuierlich stocken wir die Betreuungskapazitäten in unseren beiden Kindergärten in der Eichenstraße und in der Mönsheimer Straße auf, baulich wie personell. Das langjährige Provisorium Kinderkrippe Kleine Welt, gleichfalls in der Mönsheimer Straße, hat bald ausgedient. Ab 2027 wird eine ganz neu gebaute Kita den dortigen Container ersetzen.
Auch unsere Schule wird ihre Betreuung ausweiten, ausweiten müssen – greift doch ab Herbst ein weiterer Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung von Grundschülerinnen und Grundschülern. Dank des neuen geräumigen Modulbaus gleich nebendran und dank des großartigen Engagements von Honigtopf e. V. sind wir schon jetzt darauf vorbereitet.
Unsere Jugend verkörpert das Morgen, das wir heute gestalten. Hören wir daher verstärkt auf diese unsere Jugend! Um direkt von ihnen zu hören, was Teenager in Friolzheim vermissen, was sie nervt, was ihnen gefällt, werde ich sie diesen Sommer zu einem lockeren Hearing mit dem Bürgermeister einladen. Ganz zwanglos. Wenn sich das bewährt, wenn etwas dabei rüberkommt, und das kann ich mir sehr gut vorstellen, dann wird es solche Treffen zwischen unserer Jugend und dem Bürgermeister künftig jeden Sommer geben, ob im Jugendhaus oder an der Lagerfeuerstelle beim Freizeitheim, Würstchengrillen inklusive.
Die Metzgerei Zaiser wird diese Würstchen leider nicht mehr liefern können. Ihre Schließung vor zweieinhalb Jahren hat weh getan. Dennoch verfügen wir im Vergleich zu anderen Kleingemeinden weiter über einen ziemlich intakten Einzelhandel. Hofläden und Verkaufsautomaten wie etwa bei Familie Lamparter oder auf dem Steighof von Familie Benzinger ergänzen das Sortiment an Lebensmitteln. Gerne unterstütze ich derlei Direktvermarktungsinitiativen.
Auch bei der Sicherung der medizinischen Versorgung bleiben wir wachsam. Arztpraxen, Zahnarzt, Physio, Apotheke Butz vor Ort – weitere Fachärzte und Kliniken in Reichweite. Das wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger.
Der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung steigt. Gestalten wir diesen demografischen Wandel menschlich! Es wird einiges dafür getan, dass betagte Mitbürgerinnen und Mitbürger ihren Lebensabend genießen können. Nicht nur seitens der Gemeinde, sondern zum Beispiel in den Kirchengemeinden, mit denen ich schon deshalb gerne vertrauensvoll kooperiere.
Meine Frau Christine arbeitet in der Leitung des Schwester-Karoline-Hauses in der Schulstraße mit derzeit 49 Pflegeplätzen. Folglich ist bei mir von Haus aus gewährleistet, dass dem Bürgermeister die heutigen Bedürfnisse älterer Menschen bewusst und präsent sind.
Kürzlich habe ich mich an einem Rollator durch Friolzheim bewegt. Ein Foto davon finden Sie in meinem Wahlprospekt. Machen Sie einmal selber dieses Experiment! Setzen Sie sich in einen Rollstuhl und rollen Sie damit durch den Ort! Plötzlich werden Bordsteine und Treppenaufgänge ohne Rampe zu unüberwindbaren Hürden, was einem rüstigen Fußgänger nicht auffallen würde. Aus dieser Perspektive gebrechlicher oder gehbehinderter Menschen versuchen wir den öffentlichen Raum – Straßen, Gehwege, Gemeindeeinrichtungen – weitgehend barrierefrei zu gestalten, demnächst die Bushaltestellen in Ortsmitte.
Nachdem ich vorhin meine Frau erwähnt habe – ganz kurz zu meiner Person: 57 Jahre alt, oder jung, wie Sie wollen, sehr glücklich verheiratet, wir sind in der Brühlstraße heimisch geworden, unsere beiden Söhne werden langsam flügge.
Als parteiloser Kreisrat in Reihen der FDP-Fraktion, ohne Fraktionszwang und frei von jeder politischen Stallorder, vertrete ich die Interessen unserer Gemeinde im Enzkreis, darüber hinaus als gewähltes Mitglied der Verbandsversammlung im Regionalverband Nordschwarzwald. Längst nicht jede Kleingemeinde ist dort mit Sitz und Stimme unmittelbar vertreten.
Zurück nach Friolzheim. Zwei Monate noch, dann wird unser neu gestalteter Marktplatz fertig. Ein weiteres sichtbares Zeichen, wie sich Friolzheim erfolgreich mausert. Innerhalb des ausgewiesenen Sanierungsgebietes mitten im Ort flossen und fließen Fördermillionen – auch an private Investoren.
Innenentwicklung vor Außenentwicklung: Um den Verbrauch von Grünland am Ortsrand zu drosseln, haben wir seit Jahren kein Neubaugebiet erschlossen. Stattdessen verdichten wir die innerörtliche Wohnbebauung, wir schließen bevorzugt Baulücken, wir sanieren oder ersetzen Altgebäude. Denken Sie an das Anwesen neben der Pizzeria Lamm in der Pforzheimer Straße, wo nach dem Abriss alter Bausubstanz mehrere neue Wohneinheiten entstehen. Gefolgt von einer Nachverdichtung in der Birkbuschstraße, einen entsprechenden Bebauungsplan hat der Gemeinderat soeben beschlossen. Allerorten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum, also auch in Friolzheim, als Wohnort in Vorzugslage überaus begehrt.
Was die Bevorratung von Gewerbeflächen anlangt, planen wir auf der Reute einen ziemlich großen Wurf. Gemeinsam mit Mönsheim. Der entsprechende Zweckverband Interkom wurde 2004 gegründet. Nachdem das zuletzt erschlossene kleinere Gewerbegebiet Steinkläffle im Friolzheimer Osten beinahe ausgereizt ist, wird das interkommunale Gewerbegebiet auf der Reute an die 10 Hektar Gewerbegrund umfassen. Reserveflächen, im Bedarfsfall kurzfristig abrufbar und bebaubar. Am 9. März stimme ich mich mit dem Planer und Erschließungsträger ab und dann machen wir Nägel mit Köpfen.
Dass die Firma Dallmayr leider im Jahr 2028 von Friolzheim nach Rutesheim abwandern wird, leider, weil wir ihr hier trotz größter Bemühungen keine geeignete Erweiterungsfläche in direkter Nachbarschaft in der Feldstraße haben anbieten können, soll uns nie wieder passieren!
Die letzten 20 Jahre haben bewiesen: Kontinuierliche Wirtschaftsförderung zahlt sich aus. Gerne bin ich den örtlichen Firmen ein verständiger und hilfsbereiter Ansprechpartner. Dank meiner zweiten kaufmännischen Ausbildung bin ich ökonomisch und betriebswirtschaftlich bewandert. Vieles spricht für den Wirtschaftsstandort Friolzheim. Hier gedeihen die unterschiedlichsten Unternehmungen, vom Solo-Handwerker bis zum vielhundertköpfigen Mittelständler. Sie schaffen Arbeitsplätze, sie bilden junge Menschen aus, sie machen eine Gemeinde über Gewerbe- und Einkommenssteuern erst handlungsfähig.
Im Moment schwächelt die Wirtschaft. Nicht nur hier, bei uns, sondern deutschlandweit. Was dann prompt auf die kommunale Kassenlage durchschlägt. Aber das geht vorüber. Seit jeher geht es konjunkturell mal rauf und mal runter. Weshalb wir darauf vertrauen dürfen, dass sich die Zeiten wieder bessern.
In diesen eher mageren Zeiten steht Friolzheim besser da als viele andere Städte und Gemeinden. Immerhin. Dank höherer Einnahmen, dank erfolgreich geangelter staatlicher Zuschüsse, dank Kostenbewusstsein und Ausgabendisziplin.
Was wir freilich nicht tun sollten: Am ganz falschen Ende sparen. Jetzt nicht und auch nicht in Zukunft. Damit meine ich die Förderung von Ehrenamt und Vereinen. Denn das, was so viele Frauen und Männer hier freiwillig leisten, ob für den Sport oder für die Kultur, im Naturschutz, für´s Brauchtum oder für unser aller Sicherheit, als Feuerwehr, als Rotes Kreuz, das, meine Damen und Herrn, ist Friolzheims wertvollstes Kapital und verdient jede Unterstützung.
Wie armselig stünden wir da ohne all diese unermüdlichen freiwilligen Helferinnen und Helfer? Wie leer und langweilig wäre der Friolzheimer Veranstaltungskalender ohne all die Aktivitäten und Angebote unserer Vereine und sonstiger bürgerschaftlicher Gruppierungen?
Die Gemeinde fördert das beispielhafte ehrenamtliche Engagement auf vielfältige Weise. Finanziell, ideell, durch Bereitstellen von Übungsräumen, Sport- und Veranstaltungsstätten sowie technisch-logistisch, etwa, wenn der Bauhof einspringt.
Ich würde ja gerne noch eine Schippe drauflegen. Um ehrenamtlichen Einsatz stärker zu würdigen, habe ich bereits 2014 und nochmals im vergangenen Jahr unserem Gemeinderat vorgeschlagen, die Gemeinde möge sich einmal im Jahr bei all ihren guten Geistern und fleißigen Händen bedanken, mit einer bewirteten Ehrenamtsgala, die es in sich hat. Einmal im Jahr ausdrücklich danke sagen.
Bisher mochte mir das Gremium da leider nicht folgen. Aber steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass unser Gemeinderat sich doch noch dafür erwärmt, umso mehr, nachdem meine Mitbewerberin, Frau Şenol, ihrerseits für eine solche Ehrenamtsgala plädiert.
Um bei der Förderung von Vereinsaktivitäten generell unabhängiger von der kommunalen Kassenlage zu werden, die eben konjunkturbedingt schwankt, rege ich als zusätzliche Finanzierungssäule die Gründung einer Bürgerstiftung an. Eine Bürgerstiftung, gespeist aus verschiedenen Quellen. Das können Unternehmen und andere spendable Sponsoren sein, die es ja bei uns gibt. Das können Nachlässe sein von verstorbenen Mitbürgern, die vielleicht ohne Kinder geblieben sind und posthum etwas Gutes tun wollen. Natürlich gibt die Gemeinde selber etwas dazu. Und dann gibt es Geldbußen, verhängt von unseren Gerichten, um sie gezielt solch gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen.
Denken wir die Option einer Bürgerstiftung einmal miteinander durch. Ich halte sie für realistisch. Es mag ein paar Jahre dauern, aber sobald der Kapitalstock einer solchen Stiftung eine gewisse Höhe erreicht, wird er Jahr für Jahr wachsende Kapitalerträge abwerfen, die dann gemäß Stiftungszweck Verwendung finden würden.
Diese kleine, feine Gemeinde immer noch ein bisschen besser zu machen, Schritt um Schritt, Friolzheim weiterzuentwickeln, stärker zu machen und fit für eine gute und gesicherte Zukunft, das, meine Damen und Herrn, ist und bleibt mein Antrieb.
Und wer nun glaubt, ein nochmals wiedergewählter Bürgermeister Seiß wird es auf seine mittelalten Tage gemütlich auslaufen lassen, dem muss ich entschieden widersprechen.
Liebe Friolzheimer Bürgerinnen und Bürger – dreimal schon haben Sie mich zu Ihrem Bürgermeister bestimmt. Und dreimal, denke ich, haben Sie es nicht bereuen müssen. Bitte schenken Sie mir daher am 8. März ein viertes und letztes Mal Ihr Vertrauen und ich werde alles daransetzen, dass es in acht Jahren heißt: Das Beste kam zum Schluss.